23 Viertklässler der JKS sagen Tschüss

Am Montag, den 25. Juli, gab es noch einmal etwas zu feiern in der Johannes-Kepler-Schule in Heddesheim, denn 23 Schüler der 4. Klasse wurden mit einer Abschlussfeier aus ihrer Grundschulzeit entlassen.

Es war ein aufregender Morgen für die Viertklässler. Noch eine letzte Probe für den eigenen Auftritt, dann das Warten auf die Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde, die gegen 12.00 Uhr pünktlich in der Aula versammelt waren.

So konnte das bunte Programm schließlich beginnen. Nach einführenden Worten durch die Rektorin Frau Rudolf und die Elternbeirätin Frau Weidenauer sang zunächst der Chor von Herrn Weilacher für die Grundschulabschlussklasse. Aber auch die anderen Klassen der JKS wollten sich von den „Großen“ verabschieden und zeigten auf der Bühne ihre eingeübten Tänze oder Lieder. Die Erstklässler studierten einen Tanz mit dem Schwungtuch ein, die Zweitklässer schwangen ebenfalls das Tanzbein und die Drittklässler sangen ein Medley, welches Lieder enthielt, die die Grundschulzeit der Viertklässler widerspiegelte.

Danach durften sich auch die Schüler der 4. Klasse von den „Kleinen“ verabschieden. Sie zeigten ein kleines englisches Theaterstück, in dem sie beweisen konnten, wie gut sie nun in Englisch auf die weiterführende Schule vorbereitet sind. Dann zeigte Niklas Kolb in seiner Zaubershow verblüffende Tricks und als Schlussdarbietung boten einige Schülerinnen und Schüler noch einen Tanz zur Musik aus High School Musical dar.

Nach den tollen Vorstellungen war es dann endlich so weit. Die Viertklässler bekamen von Frau Rudolf und ihrer Klassenlehrerin Frau Tscherwinka ihr Grundschulabschlusszeugnis überreicht. Zudem gab es noch für zwei Schülerinnen der Klasse, Lill Oehlschläger und Svenja-Sophia Heck, einen Buchpreis für das beste Zeugnis durch Frau Mayer vom Föderverein der Schule überreicht.

Bilder von der Verabschiedung der 4. Klasse

Alle bestanden die Prüfung

Alle 37 Schüler der zwei neunten Klassen der Johannes-Kepler-Schule haben die Prüfung bestanden und somit ihren Hauptschulabschluss in der Tasche. Traditionell begann die Abschlussfeier mit einem Gottesdienst mit dem evangelischen Pfarrer Dr. Herbert Anzinger. Das abwechslungsreiche Programm der Feier wurde musikalisch durch fetzige Rocksongs der Schülerband "Black Sun" von der Werkrealschule Hirschberg, durch eine Gesangseinlage von Sabine Hartert und Gruppe sowie einem Posaunensolo von Manuel Runkel untermalt. Ebenso lockerten die Tanzeinlage der Abschlussschülerinnen und eine Jongliereinlage den Festakt auf.

Mit den Worten: "Das ist Euer Abend!", hieß Rektorin Hiltrud Rudolf die erfolgreichen Absolventen willkommen. In ihren Ausführungen erwähnte sie, dass es nie langweilig war und sie sich auf die Schüler verlassen konnte. Stolz erwähnte die Rektorin den Notendurchschnitt beider Klassen, der bei 2,7 liegt. Und so sehen die weiteren Wege der Schüler aus: Vier beginnen eine Berufsausbildung, sieben haben sich für das Berufseinstiegsjahr entschieden, sechs besuchen eine zweijährige Berufsfachschule, und 20 Schüler werden das zehnte Schuljahr in der Werkrealschule besuchen. Die Rektorin appellierte an die Absolventen, ihre Begabungen zu nutzen. Dann übergab sie die Moderation an die beiden Entlassschülerinnen Julia Vierling und Selina Hartmann.

Bürgermeister Kessler gratulierte im Namen des Gemeinderates und der Verwaltung. Er betonte die Wichtigkeit eines qualifizierten Schulabschlusses. Dieser sei die Eintrittskarte für eine weitere schulische Laufbahn oder für die Berufswelt. Eine Abschlussklasse zu betreuen, bedeutet, auch helfend an der Seite zu stehen, wenn es gelte, einen Weg nach der Schule aufzuzeigen.

Kirsten Runkel und Ulrich Schmitt von der Elternvertretung führten das Zitat von Galileo Galilei an: "Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will". Sie forderten die Absolventen auf, neugierig zu sein, zu forschen und zu fragen.

Die Zeugnisausgabe erfolgte. Die Klassenbesten waren Manuel Runkel und Samuel Dallinger. Sehr gute Leistungen in einem Prüfungsfach erbrachten Nicholas Jöst, Samuel Dallinger, Manuel Runkel, Simge Tugcu und Myriam Bräumer. Drei Schülerinnen wurden für ihr soziales Engagement an der Schule geehrt: Julia Vierling, Sabine Hartert und insbesondere Jessica Mayer. Der Fördervereinsvorsitzende gratulierte allen und übergab die Preise des Fördervereins. Mit einem Gedicht der Klasse 9a endete der offizielle Teil der Feier, und die Teilnehmer durften sich den Speisen am Buffet zuwenden. fas

Mannheimer Morgen
28. Juli 2011

Impressionen von der Abschlussfeier der 9. Klassen
Einzug der Entlassschüler
Einzug der Entlassschüler
Einzug der Entlassschüler
Grußworte von Bürgermeister Kessler
Akapella Dieser Weg
Grußworte der Elternbeiräte
Fluch der Karibik-Posaune
Tanz der 9a und 9b
Tanz der 9a und 9b
Tanz der 9a und 9b
Jonglageauftritt
Auszeichnungen
Auszeichnungen
Auszeichnungen
Auszeichnungen
Auszeichnungen
Auszeichnungen
Gedichtvortrag der Klasse 9a
Gedichtvortrag der Klasse 9a
Schülerband Karl Drais Schule
9a
9b

Fußballturnier der Heddesheimer Grundschulen 2011

Dieses Jahr fand wieder ein schulübergreifendes Sportereignis statt: Die Klassen der Johannes-Kepler-Schule sowie der Hans-Thoma-Schule traten gegeneinander an. Aus diesem Anlass kamen alle Heddesheimer Grundschüler am 7. Juli auf dem großen örtlichen Sportplatz zusammen.

Den Rahmen bildete die Begeisterung für die diesjährige Frauen-Fußball-WM. So repräsentierten denn auch die 17 Mannschaften (13 Klassen der HTS, 4 Klassen der JKS) die teilnehmenden Länder.

Empfangen wurden die Schüler von Frau Junghans, der Schulleiterin der HTS. Sie stimmte mit den Kindern die Lieder „Fair bleibt fair“ und das Badnerlied an. Dann wurden die Kinder mit einem gemeinschaftlichen Tanz rhythmisch aufgewärmt, bevor der Anpfiff viel.

Die Schüler spielten in zwei Ligen: Die 1. und 2. Klassen traten gegeneinander an sowie die 3. und 4. In der ersten Halbzeit jedes Spiels kickten die Mädchen einer Klasse und wurden von den Jungen angefeuert. In der zweiten Halbzeit wurde es immer etwas lauter, wenn die Mädchen ihre Jungs mit Enthusiasmus anfeuerten. 

 

Nach vielen spannenden Spielen mussten zuletzt einige Mannschaften zum 8-Meter antreten, da sie gleichen Punktestand erreicht hatten. Schließlich gewannen in der Liga der Klassenstufe 1 und 2 folgende Klassen:

1.     Platz: 2c HTS

2.     Platz: 1a HTS

3.     Platz: 2 JKS

Und in den Klassenstufen 3 und 4 siegten:


1.    
Platz: 4c HTS

2.     Platz: 4a HTS

3.     Platz: 3a HTS

 

Die freudige Stimmung an diesem Tag wurde durch das sportliche Ergebnis angeheizt. Angesichts der deutlich geringeren Anzahl der Klassen aus der JKS konnten die Schüler den Sporttag zufrieden abschließen, da Frau Cheneys Klasse einen guten Platz errungen hatte.

 

Aus der JKS traten folgende Mannschaften auf:

 

Klasse 1 mit Klassenlehrer Herrn Kettner als Äquatorial-Guinea
Klasse 2 von Frau Cheney mit Frau Löhmann als Kolumbien
Klasse 3 mit Klassenlehrer Herrn Renard als Nordkorea
Klasse 4 mit Klassenlehrerin Frau Tscherwinka als Deutschland

Lena Häussler

Der mobile Taufstein der JKS und HTS – ein schulübergreifendes Projekt

Immer wieder sprechen Schüler im Religionsunterricht von der Taufe. Es ist ein Thema, das Schüler interessiert und womit sie direkte Erfahrungen machen können oder gemacht haben. So kam die Idee auf, dass doch ein Schultaufstein etwas wäre, wodurch sie die Taufe als greifbares Erlebnis sehen können. Dies sollte für Getaufte wie für Ungetaufte gelten.

Herr Rafflewski, evangelischer Pfarrer und Religionslehrer an der Hans-Thoma-Schule brachte den Stein ins Rollen und Frau Brunner-Straub aus dem JKS-Elternbeirat führte die Schulen für dieses Projekt zusammen. Evangelische Schüler aus den 3. und 4. Klassen beider Schulen, die sich für dieses Projekt interessierten, konnten so im außerunterrichtlichen Rahmen an der Gestaltung mitwirken.

 

Zunächst wurden mögliche Motive entwickelt, die den Sockel des Taufsteins in Zukunft zieren sollten. Die drei Religionslehrer Pfarrer D. Rafflewski und Herr Willunat (HTS) sowie Frau Häusler (JKS) unterstützten die Schüler bei der Auswahl und der Umsetzung des jeweiligen Motivs. Anschließend kamen die Schüler beider Gruppen zusammen und übertrugen ihre Skizzen auf Holzplatten. Der Künstler Bruno Rafflewski übernahm das reliefieren, also die Ausarbeitung zu plastischen Darstellungen der vorgefertigten Zeichnungen. In einem letzten Schritt bemalten die Schüler bei einem weiteren gemeinsamen Treffen ihre Reliefs. So entstanden schöne und farbenfrohe Bilder, die von nun an den Schultaufstein zieren.

 

Der Taufstein wurde am 10. Juli 2011 in einem ökumenischen Gottesdienst erstmalig zum Einsatz gebracht. Der Gottesdienst, geleitet von Pfarrer Rafflewski und Pastoralreferent Gessmann, war aber darüber hinaus ein besonderes Ereignis: Er fand im Freien statt, wobei der Gemeinde unter blauem Himmel saß. Auf der Bühne, die auf dem Heddesheimer Dorfplatz aufgebaut worden war, wurde die Gemeinde vom Sängerbund 1869 sowie dem evangelischen Posaunenchor musikalisch eingestimmt. Durch drei Taufen wurde der Taufstein schließlich seiner Bestimmung gerecht, worüber sich neben den Täuflingsfamilien die jungen Künstler besonders freuten.

 

Auch in Zukunft soll der Taufstein beiden Konfessionen zur Verfügung stehen, sowohl zur Anschauung für den Religionsunterricht als auch für Taufen.

 

Lena Häusler

Moscheeausflug nach Weinheim

Weinheimer Türkiyem Mevlana Moschee

Moscheeausflug nach Weinheim

 

Das Thema Islam in Deutschland ist für alle Menschen präsent. Auch christliche Grundschüler stehen bereits ersten Kontakt mit der Religion vieler Mitmenschen, durch Mitschüler, Nachbarn, Freunde. Trotzdem begegnen wir oft Vorbehalten dieser Glaubensrichtung gegenüber, die durch die turbulenten politischen Entwicklungen im Verhältnis christlich und islamisch geprägter Gesellschaften einen Nährboden findet.

Wird dieses Thema im Religionsunterricht angesprochen, soll den Schülern fernab von politischen Motiven eine Weltreligion vorgestellt werden. Eine Religion, die viele Traditionen und Auffassungen mit ihnen teilt. Die 3. und 4. Klassen setzten sich auch dieses Jahr damit auseinander. Im Islam, so lernten die Kinder, wird derselbe Gott verehrt und auch Jesus Christus. Während der Einheit erfuhren die Schüler einiges über den Begründer des islamischen Glaubens, Mohammad. Sie lernten seine Tier- und Menschenliebe kennen, wodurch die friedfertige Grundhaltung des Islam thematisiert wurde.

 

Fragen zum Alltag eines Muslims hatten die Schüler auch. Diese konnten sie vor Ort in der Weinheimer Türkiyem Mevlana Moschee stellen, in der viele türkischstämmige Muslime eine Gemeinde gefunden haben. Dort wurden

sie durch das Gebäude geführt und mit den Bräuchen, die mit einem Moscheebesuch einhergehen, vertraut gemacht. Besonders beeindruckt zeigten sich die Schüler vom reich geschmückten Gebetsraum.

Die Lerngruppe war angetan von der Offenheit für Fragen jeder Art zum islamischen Glauben sowie der Gastfreundlichkeit der Türkiyem Mevlana Moschee-Gemeinde und wir danken recht herzlich für diesen spannenden Austausch.

 

Lena Häusler