Alle Jahre wieder!

 

Pünktlich zum Fest sind fleißige Hände dabei, selbst gefertigte Taschen mit Weihnachtsüberraschungen zu füllen.

 

Verantwortlich für diese Aktion sind die Schülerinnen und Schüler der Schule unter Leitung der gewählten Schülersprecherinnen (Sabrina Mayer, Laura Schmidt) und mit Unterstützung der Vertrauenslehrer Herrn Erich Mayer und Frau Sandra Erler. Mit Spenden aus der Schülerschaft konnte eingekauft werden. Dank einer großzügigen Zuwendung durch die AWO (Ortsverband Heddesheim, vertreten durch Herrn Biedermann) können in diesem Jahr immerhin 36 Taschen etwas praller gefüllt werden. Da die bedürftigen Empfänger nicht namentlich bekannt sind, übernimmt Herr Böhm (Bürgermeisteramt Heddesheim) wie immer die Aufgabe des Weihnachtsmannes.

 

H. Rudolf

Bilder von der Übergabe der Weihnachtsgeschenke

Firma Cobinet spendet 1.500 Euro an Förderverein der JKS

Die Firma Cobinet GmbH hat heute einen Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro an den Förderverein der Johannes-Kepler-Schule überreicht. Das Geld soll dem Praxiszug Hauptschule zukommen, um die Berufsfindungsmaßnahme zu unterstützen.

27. Vorlesewettbewerb mit guten Leseleistungen

Schulsiegerin Svenja-Sophia Heck aus Klasse 3 hatte es "Harry Potter und der Stein der Weisen" angetan. Ihr erstaunlich sicherer Lesevortrag überzeugte die fünf Jurymitglieder am meisten. Eva Engler aus Klasse 5 und Saskia-Lena Wageck folgten auf Platz 2 und 3. Sarah Lewandowski wurde Klassensiegerin der Klasse 4. Aber auch alle anderen platzierten Kinder beim 27. Wettbewerb der JKS dürfen sich mit Recht als Sieger sehen, wurden sie doch zuvor bei

klasseninternen Ausscheidungen für den Schulwettbewerb ausgewählt und zeigten ein gutes Leseniveau. Mit Urkunden und Buchpreisen, die der Förderverein der JKS stiftete, wurden sie bei der Siegerehrung belohnt. Saskia-Lena Wageck darf unsere Schule beim Kreisentscheid Anfang 2010 in Wiesloch vertreten.

Leicht fiel die Entscheidung den 5 Jurymitgliedern nicht, denn alle Schülerinnen und Schüler hatten sich gut vorbereitet und präsentierten ihre teilweise anspruchsvollen Lieblingsbücher überzeugend und sicher. Dass bei aller Konkurrenz durch neue Medien das Buch immer noch einen hohen Stellenwert bei der Freizeitgestaltung genießt, ist erfreulich und soll durch den vom Börsenverein des deutschen Buchhandels seit 50 Jahren durchgeführten Wettbewerb gefördert werden. Auffallend ist, dass sich das Buch bei Mädchen offensichtlich größerer Beliebtheit erfreut als bei Jungs, was aber nicht heißt, dass nicht auch Jungs erfolgreich vorlasen. So präsentierte Nikolas Groß sein Buch durchaus so, dass man auch ihn als 2. Klassensieger der 6.Klasse zum Kreisentscheid entsenden könnte.

U. Kettner

Schulfest der Johannes-Kepler-Schule war ein voller Erfolg!

Viele Besucher fanden den Weg zum Schulfest der JKS, bei dem in diesem Jahr sogar ein Adventsbasar integriert werden konnte. Mit einer tollen Bühnenshow, vielfältigen Angeboten und einem kulinarischen Angebot von warmem Essen bis zu Kaffee und Kuchen war für jeden etwas dabei.

Nach den Begrüßungsworten der Schulleiterin Frau Rudolf und dem Elternbeiratsvertreter Herr Scholl begann zunächst ein optisch wie akustisch sehr ansprechendes Bühnenprogramm, das von Schülern der Klassenstufen 3, 6 und 7 sowie vom Schulchor gestaltet wurde.

Anschließend konnten sich die Besucher im Schulhaus verteilen und sich für einige der vielen Angebote entscheiden. Vielfach konnte etwas hergestellt werden, das vielleicht sogar erst wieder unter dem Weihnachtsbaum auftauchen wird. So gab es unter anderem die Möglichkeit, an der Fräse ein Tangram zu fräsen um es danach im selbst genähten Säckchen zu verpacken. Es entstanden am Marmorierstand Motive für Weihnachtskarten. Rege ging es auch beim Bienenwachskerzenziehen zu. Hier fand sich nebenbei auch noch die Gelegenheit zu manchem Gespräch, während man auf den nächsten Tauchgang wartete. Auch die Weihnachstbasteleien und das Basteln der Windlichter fand großen Anklang.

Wer seinen Körper und seine Sinne etwas in Schwung bringen wollte konnte dies im Bewegungsparcours und dem Raum der Sinneserfahrungen tun.

Ein szenisches Spiel der 6. Klasse wurde ebenso aufgeführt wie die Zaubereien des großen Zauberers Sven Kessler, der bei jeder Vorstellung volles Haus hatte.

Großer Umsatz war auch bei dem Adventsbasar und der Tombola des Fördervereins zu verzeichnen. Und zwischendrin sah man immer mehr bunt geschminkte Kindergesichter durch die Menge laufen, die am Schminkstand der 9. Klasse gewesen waren.

Für die JKS

D. Renard

Bilder vom Schulfest

Ballspende vom Deutschen Volleyball-Verband e.V.

Die Johannes-Kepler Schule möchte sich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bei Herrn Matz vom Deutschen Volleyball-Verband E.V. bedanken. Stellvertretend für alle SchülerInnen nahmen die Schülersprecherinnen Sabrina Mayer und Laura Schmitt mehrere Volleybälle entgegen.

Fredericktag 2009

Am Freitag, den 23.10 war Wolfgang Messner vom Theater Blinklichter mit dem Stück Wilhelm Tell – Alles Schiller … oder was?! zu Gast an der Johannes–Kepler–Schule. Die Kinder der Klassen 1-4 verfolgten in der Aula gebannt die Geschichte des schweizerischen Freiheitskämpfers Wilhelm Tell.

Nach einem kurzen Abriss über den Werdegang Friedrich Schillers kam die musikalische Überleitung mit der Melodie von Heidi und versetzte die Zuschauer in die Schweiz vor ca. 700 Jahren. Kindgerecht und abwechslungsreich wurde der Leidensdruck der von den Österreichern besetzten Schweizer und ihr Leben unter dem Druck der Landvögte geschildert. Ständig wechselnde Bühnenbilder, Tücher, Puppen, Stabfiguren oder Schattentheater sowie die musikalische Untermalung und die Lichteffekte machten die einstündige Darbietung kurzweilig und interessant. Vom Rüttlischwur bis hin zum Apfelschuss und der anschließenden Erschießung des Tyrannen Gesslers erfuhren die Kinder. Immer wieder wurden sie in das Geschehen einbezogen, sei es als Landsknechte und Hauptmännin verkleidet auf der Bühne oder als Wilhelm Tells Sohn mit dem Apfel auf dem Kopf.

Abschließend gab Herr Messner noch den Handschuh als Rap zum Besten, den die Kinder schnipsend begleiteten. Nach großem Applaus und etlichen Zugaberufen ging es danach zurück in den Unterricht.

Großer Dank geht an dieser Stelle an den Förderverein, durch dessen finanzielle Unterstützung die Theateraufführung auch in diesem Jahr wieder möglich war.

Ebenso möchte ich mich bei Herrn Landenberger sowie den Schülern der Hauptschule bedanken, die die Bühne hergerichtet und für die Bestuhlung der Aula gesorgt haben.

 

M. Cheney
Bilder vom Fredericktag 2009

Die Johannes-Kepler-Schule wird Standort für Fortbildungsmaßnahmen

An der JKS entsteht in Kürze ein weiterer hochmoderner Computerraum. Unsere Schule wurde als Fortbildungsstandort für Netzwerkberater des Regierungspräsidiums Karlsruhe ausgewählt. Es wird ein fantastischer Schulungsraum mit 16 Arbeitsplätzen eingerichtet. Dieser Raum steht für die geplanten Fortbildungen zur Verfügung. Für unsere Schule bedeutet das aber, dass der Raum an den übrigen Tagen genutzt werden kann.

Durch diesen weiteren Computerraum erhalten wir die Möglichkeit mit neuen Medien zu arbeiten - und das auf höchstem technischen Niveau. Der Raum wird von Herrn Stieber, unserem Netzwerkberater, betreut und soll nach den Herbstferien bezugsfertig sein.

Berufsvorbereitung für Jugendliche

Im Rahmen des Angebotes „Praxiszug“,  das zur Berufsvorbereitung von Jugendlichen dient, wird Trans-o-flex im nächsten halben Jahr Besuch von insgesamt 54 Schülern bekommen. Gemeinsam mit der IHK Rhein-Neckar, dem Freudenberg-Konzern und der ZEG Zentraleinkaufsgenossenschaft Holz+Kunststoff will Trans-o-flex den Jugendlichen Hilfestellung zu den Themen Berufsfindung, Bewerbung, Benimmregeln, Kommunikation, sowie zum Übergang zwischen Schule und Beruf geben. Partner ist die Johannes-Kepler-Schule in Heddesheim. An der Schule ersetzen die Module in den Firmen teilweise den

Unterricht. Teilnehmer sind Schülerinnen und Schüler aus zwei achten und einer neunten Klasse der Heddesheimer Haupt- und Werkrealschule. Der Startschuss ist am 15. September gefallen, das Programm dauert bis zum Februar 2010.

Schüler erhalten ihre ersehnten Zeugnisse

Artikel aus dem Mannheimer Morgen vom 29.07.2009  von Dietmar Thurecht

"Macht's gut - und am besten noch besser", wünschte Manfred Scholl vom Förderverein und scheidender Elternbeiratsvorsitzender der Johann-Kepler-Schule den Schülern der neunten Klasse. Diese sehen sich "am Ziel - und doch noch nicht am Ende!", wie sie auf der Einladung zur Entlassfeier ausdrückten.

Jetzt gab es endlich die ersehnten Zeugnisse aus der Hand von Klassenlehrer Martin Stieber, Schulleitung und Förderverein. Fünf Schuljahre hatten die 27 Absolventen gemeinsam bestritten - und gelegentlich durchlitten. Fünf Jahre klingen so unendlich lang, am Ende scheint die Zeit dann doch auszugehen. Zwischenzeitlich hatten sich einige Schüler die Frage gestellt, ob sich das Erreichen der Ziellinie denn lohne.

Doch Lehrer und Eltern konnten auch diesen Eleven "mit einigem Nachdruck" verdeutlichen, dass, so die Rektorin Hiltrud Rudolf, "Chillen nicht das einzig Wahre im Leben ist." Und das Ergebnis der Prüfung überzeugte. Alle 27 Schüler sowie eine Schülerin, die erst zwei Tage vor der Prüfung an die Schule kam, hatten bestanden.

Kritik an großen Unternehmen

Scholl machte den Absolventen Mut, habe doch, wer nicht kämpfe, schon verloren. Unverständnis äußerte er hinsichtlich der Arbeitsplatzpolitik großer Unternehmen. Diese jammerten über Fachkräftemangel, seien aber nicht bereit, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen und dieser Entwicklung entgegenzutreten.

Da sei die Tatsache, dass sechs Schüler einen Ausbildungsplatz erhalten haben, als besonders erfreulich anzusehen, so Scholl. Zwei Zusagen für Bewerber stehen noch aus. Zwei Schüler werden das Berufskolleg besuchen, 18 Schüler werden auf eine weiterführende Schule gehen, von diesen zehn auf die Werkrealschule an der Johann-Kepler-Schule. Bürgermeister Michael Kessler freute sich über diese hohe Qualität der Ausbildung und dankte daher den Lehrern für ihren Einsatz. Mit Blick auf die "Tour de France" sprach Kessler von einem Etappenziel, das erreicht sei - ohne Doping, wie er hoffe.

Laura Schmitt und Alexander Mäffert, die durch das Festprogramm führten, hielten fest, dass die Schüler "nur das Positive" mit auf ihren künftigen Lebensweg nähmen. Hierzu gehörten für Sabrina Mayer und Katharina Sponagel die vom Förderverein gestifteten Preise für hervorragende Leistungen im Durchschnitt aller Fächer. Diese erhielten sie aus der Hand Scholls. Für ihr besonderes soziales Engagement wurden ausgezeichnet Laura Schmitt, Stephanie Cardano, Sabrina Mayer und Christian Kardner.

Das Fest, das in der Aula der Schule stattfand, war von den Schülern alleine organisiert worden. Beim Schmücken der Feierstätte haben die Eltern "etwas" mitgeholfen, diese hatten auch für ein leckeres Buffet gesorgt. An diesem wurde dann, ganz offiziell erlaubt, kulinarisch gedopt.

Ansprechpartner in allen Lebenslagen

Artikel aus dem Mannheimer Morgen vom 04. August 2009 von Andrea König

Vor knapp zwei Jahren startete das Projekt "Lernbegleiter" an der Johannes-Kepler-Schule. Nun haben die ersten Schützlinge ihren Abschluss gemacht und die Schule verlassen. Zeit, mit den Lernbegleitern ein Fazit zu ziehen und zugleich die Zukunft des Projektes zu planen.

"Das Projekt hat in der neunten Klasse einen großen Erfolg gebracht. Alle betreuten Schüler haben ihren Abschluss geschafft. Das ist auch auf die Leistungen der Lernbegleiter zurückzuführen", dankte Rektorin Hiltrud Rudolf den ehrenamtlichen Helfern. Die zwölf Lernbegleiter hatten sich vor zwei Jahren bereiterklärt, Hauptschüler der 7. Klasse zu unterstützen. Bei ihren wöchentlichen Treffen mit den Jugendlichen ging es nicht nur um "Lernhilfe", sondern auch um die Vermittlung von sozialen Kompetenzen und Unterstützung bei der Planung der schulischen oder beruflichen Zukunft. Kurzum: Die Lernbegleiter waren Ansprechpartner in allen Lebenslagen.

"Viele Jugendliche nabeln sich in der Pubertät von ihren Eltern ab und wollen sich mit ihren Problemen nicht an diese wenden. Hier können die Lernbegleiter eine wichtige Hilfestellung bieten", beschrieb Sabine Beckenbach von Job Central, der Agentur, die das Projekt im Auftrag des Kultusministeriums betreut. Grund des Treffens war neben der Anerkennung und dem Dank, den Schule und Job Central den Lernbegleitern aussprechen wollten, auch die Frage nach der Zukunft der bisher betreuten Schüler und des Projekts. "Also ich behalte meinen Schüler", ergriff Lernbegleiterin Karin Hoffmeister-Bugla sofort das Wort. Und damit war sie nicht allein, denn keiner der Lernbegleiter wird seinen Schüler zum Ende des Schuljahres "im Stich lassen". "Alle haben sich dazu entschlossen, den Kontakt zu den Jugendlichen zu halten und diese weiter zu betreuen, denn viele besuchen nun die Werkrealschule, absolvieren eine Ausbildung oder ein berufsvorbereitendes Jahr", freute sich Beckenbach. Doch gerade aus diesem freudigen Umstand entsteht nun ein großer Bedarf an neuen Lernbegleitern. "Es kommt eine neue 8. Klasse nach, auch dort sind Schüler auf Hilfe angewiesen. Die Nachfrage ist in diesem Fall eindeutig höher als die Zahl der Lernbegleiter", erklärte Beckenbach.

Die bisherigen Lernbegleiter blicken durchaus positiv auf die vergangenen zwei Jahre zurück. "Ich habe eine richtige Freundschaft zu meinem Schüler entwickelt. Er hat uns zu Hause besucht und war während dieser Zeit voll in das Familienleben integriert", beschrieb Lernbegleiterin Hoffmeister-Bugla ihre Erfahrungen. "Doch es war auch nicht immer einfach. Nicht jeder Lernbegleiter passt zu jedem Schüler. Vielen Kinder mangelt es zu Beginn an Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit, da muss man viel Geduld mitbringen", räumte Hoffmeister-Bugla ein, die selbst erst im dritten Anlauf den 'passenden' Schüler für sich fand. "Und es ist wichtig, sich Zeit für die Kinder zu nehmen. Ich habe versucht, meinem Schüler zu vermitteln: ,Du bist wichtig'", ergänzte Kathrin Schneider-Breeret, die ein Mädchen aus der neunten Klasse betreute. Schöner Lohn für diesen Einsatz: Alle Lernbegleiter wurden zur Entlassfeier eingeladen und konnten dabei sein, als ihren Schützlingen die Abschlusszeugnisse überreicht wurden.

"Wie man sieht, läuft das Projekt sehr beständig", zeigte sich Beckenbach zufrieden. "Unsere Aufgabe ist es, dem Projekt einen guten Rahmen zu geben. Wir von Job Central übernehmen die Organisation und bieten Workshops für die Lernbegleiter an, Uli Biedermann vom Jugendhaus Just steht bei Problemen mit den Jugendlichen zur Seite, und Schule und Lehrer suchen die geeigneten Schüler aus. Diese drei Säulen sind das Erfolgsgeheimnis des Projektes, da liegen in Heddesheim ideale Bedingungen vor", warb Beckenbach.

"Die Schüler brauchen einfach jemanden, der ihnen zuhört, der sich Zeit für sie nimmt, ihnen den Rücken stärkt oder auch mal etwas mit ihnen unternimmt. Hierzu sind keine besonderen Fähigkeiten nötig. Wir haben Lernbegleiter von Jung bis Alt, und jeder vermittelt dem Jugendlichen das, was er kann und weiß", beschrieb die Mitarbeiterin von Job Central die "Anforderungen" an einen Lernbegleiter. "Zudem ist es ein sehr kreatives und flexibles Projekt. Jeder Lernbegleiter kann es so ausgestalten, wie er möchte." Unterlagen und Lernmaterialien können bei Bedarf von der Agentur bereitgestellt werden. "Aber das brauchen die Lernbegleiter alle nicht. Die sind so kreativ und haben mit der Zeit ein sehr gutes Gespür für ihre Kinder entwickelt", so Beckenbach.

Nur im Team führt der Weg nach ganz oben

Bilder vom Klettern

Artikel aus dem Mannheimer Morgen vom 20. März 2009 von Corina Merkel

Max zieht seinen Klassenkameraden Baris in die Höhe, hält das Seil gespannt und beobachtet jede Bewegung des Freundes. Kletterer Baris steigt an der Wand selbstsicher immer höher, am Ende meistert das Team noch gemeinsam den Abstieg, und schon haben sie ihre Aufgabe mit Bravour bestanden.

Zur Zeit sind die Schüler der Hans-Thoma-Schule, der Johannes-Kepler-Schule und die kleinen Besucher des Kommunalen Kindergartens Teil eines spannenden Projektes. Die Kommunale Kriminalprävention Rhein-Neckar stellte dem Polizeiposten Heddesheim und dem Jugendhaus "Just" auch in diesem Jahr eine sechs Meter hohe Kletterwand zur Verfügung. Sozialarbeiter Uli Biedermann und Polizist Walter Gerwien standen jetzt vor der beeindruckenden "Team-Wall" im Garten des Kindergartens und gaben der neunten Klasse der Johannes-Kepler-Schule erste Eiweisungen.

"Es geht darum, dass die Jugendlichen Verantwortung übernehmen und im Team zusammenarbeiten", erklärt Gerwien das Wesentliche des Projektes. Die Schüler oder Kindergartenkinder müssen sich zu Beginn jeder Übung in Teams zusammenraufen. Haben sich die Kletterpartner gefunden, übernimmt einer der beiden die Aufgabe der Absicherung, während der andere den "Berggipfel" erklimmt.

Um die "Team-Wall" besteigen zu können, müssen die Klassenkameraden einander vertrauen und Verantwortung für den Partner übernehmen - für Baris und Max kein Problem: Nachdem Max den Knoten am Seil überprüft und das Seil gespannt hat, kann Baris mit dem Klettern beginnen. "Für viele der Schüler bedeutet das Klettern eine große Überwindung", weiß Gerwien und verweist auf die Höhenangst vieler Schüler. Die Gemeinschaft in Klassen und Kindergartengruppen soll mit der Übung an der "Team-Wall" gestärkt und folglich die Gewaltbereitschaft und Kriminalitätsneigung minimiert werden, erläutert Gerwin die Ziele.